Fans können ihre Lieblingssportarten heutzutage über viele verschiedene digitale Kanäle verfolgen. Während Live-Übertragungen (per Stream oder Digital-TV) den linearen Konsum bedienen, werden Social-Media-Plattformen, Messenger-Apps oder organisationseigene Websites hauptsächlich für die Auslieferung von Video-Kurzformaten und Fotos genutzt. Mit der stetigen Verbesserung mobiler Breitbrandverbindungen sind Kurzformate natürlich noch wichtiger geworden, eignen sie sich doch perfekt für den Zwischendurch-Konsum per Smartphone.
Häufig werden soziale Medien auch parallel zu einer auf dem TV-Bildschirm laufenden Übertragung konsumiert oder für Live-Kommentare genutzt. Besonders jüngere Menschen der Generation Z* nutzen mobile Apps, um auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder X aktiv mit anderen Fans zu interagieren.
Viele Ligen und Vereine, aber auch zahlreiche Athleten selbst, haben das erkannt und versuchen sich auf die neuen Konsumgewohnheiten einzustellen. Trivial ist das allerdings nicht. Im Gegenteil – Workflows, die der Sache wirklich gerecht werden, gehen weit über einfache Automatisierungen hinaus. Sie fallen in den übergeordneten Bereich der Medienorchestrierung.
* Zwischen 1997 und 2012 geboren. Zugespitzt könnte man auch von der Generation Mobile-First sprechen.