Chancen und Risiken von Social Collaboration

Unter dem Begriff Social Collaboration versteht man eine gemeinsame und vernetze Zusammenarbeit mit Hilfe des Internets bzw. elektronischer Medien.

Die Firma Atos hat sich 2011 mit dem Projekt „Zero Email“ zum Ziel gesetzt, innerhalb der kommenden drei Jahre die Kommunikation der internen Emails abzuschaffen. Diese wurden durch geeignete Collaboration Tools ersetzt. Durch die Verwendung von Enterprise Social Networks (ESN) konnte dies realisiert werden. Externe Emails gibt es nach wie vor in dem Unternehmen.

Die Umsetzung von Social Collaboration bedeutet nicht nur, die Einführung eines technischen Hilfsmittels, sondern auch ein Wandel in der Unternehmenskultur. Das Wissen an sich wird gemeinschaftlich erzeugt und verarbeitet.

Dabei ist entscheidend, dass die bisher vorhandenen strengen Hierarchien überwunden werden um in einem demokratischen Unternehmen Wissen zu verarbeiten und sinnvoll zu nutzen. Dies ermöglicht eine transparente und effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit.

 

Mitarbeiter erhalten so eine gesamte Übersicht über die verschiedenen Projekte und können so zielgerichteter mit einander kommunizieren. Außerdem werden die Informationen in komprimierter Form dargestellt. Laut des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation verdoppeln sich die Zuwächse der Umsätze und Erträge im Vergleich zu Firmen, die konventionell miteinander interagieren.

Wissen ist Macht-Macht ist Wissen“

Wilhelm Liebknecht

Dies bedarf jedoch viel Eigeninitiative von allen Mitarbeitern, um das Firmenwissen effizient nutzen zu können.

Es gilt zu beachten, dass besonders ältere Mitarbeiter mit eingebunden werden um den Zugang zu erleichtern im Umgang mit den entsprechenden Anwendungen oder diese gar bedarfsgerecht anzupassen. 

Zusammenfassend ist Social Collaboration eine super Möglichkeit effizienter und zielgerichteter mit einander Wissen zu teilen und zu archivieren. Jedoch müssen ein paar Regeln eingehalten werden wie z.B. eine saubere Ablagestruktur oder eine einheitliche Verwendung von Schlagwörtern.

 

 

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